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Aktuell

Erfolg am Rheintaler Schreibwettbewerb

Im letzten Herbst erregte ein Brief unsere Aufmerksamkeit. Das Diogenes Theater lud die Kinder aus dem Rheintal dazu ein, eine Geschichte zu schreiben und damit an einem Wettbewerb teilzunehmen. Das Thema war: „Und plötzlich war alles anders…“ Als Hauptpreis winkte die Veröffentlichung der Texte in einem Buch. Ich fand die Idee toll. Da es meistens etwas mühsam ist, die Kinder für einen Schreibanlass zu motivieren, dachte ich, dass wir die Gelegenheit nutzen sollten, das Geschichtenschreiben zusammen im Unterricht zu thematisieren. Als Abschluss würden wir dann eine Geschichte zum vorgegeben Thema schreiben und mit dieser am Wettbewerb teilnehmen.
So stellte ich für die Schülerinnen und Schüler eine Schreibwerkstatt zusammen, bei der sie sich die wichtigsten Schritte des Schreibens erarbeiten, bzw. repetieren konnten. So haben wir verschiedene Themen wie Wortwahl, Erzählstrang, Spannungsbogen und die verschiedenen Teile einer Geschichte zusammen angeschaut und vertieft. Wir untersuchten auch verschiedene Möglichkeiten, eigene Ideen auf Papier zu bringen.
Bei den Schülern der 5. und 6. Klasse nutzte ich die Gelegenheit die im Fach 'Medien und Informatik' erarbeiteten Word-Kenntnisse gleich anzuwenden und so haben die Grösseren ihre Geschichte auf dem Computer geschrieben. Zu ihrer Geschichte machten die Kinder auf freiwilliger Basis eine Illustration, die sie ihrer Geschichte dazulegen durften und die dann allenfalls auch abgedruckt wird.
Kurz vor Weihnachten war dann der Zeitpunkt für die Abgabe der Texte gekommen. Und so schickte ich 21 Geschichten der Mehrklasse 2 an das Diogenes Theater nach Altstätten. Lange hörte ich dann nichts mehr von den Veranstaltern des Wettbewerbs und ich fing langsam an mich zu wundern, ob die Corona-Krise auch die Wettbewerbe mit einbezog oder ob sich die ganzen Mühen des Erarbeitens doch nicht gelohnt haben und keines der Kinder es in das Buch geschafft hatte. Doch dann kam die grosse Überraschung. Von den insgesamt 388 Wettbewerbseinsendungen haben es gleich fünf Kinder aus der Lienz in das Buch geschafft. Herzliche Gratulation an Sonja Nauer, Gina Vetsch, Sandro Engler, Elly Müller, Ellen Heeb. Eigentlich war geplant, dass die Wettbewerbsgewinner an einer Lesung im Theater teilnehmen und so ihre Geschichte dem Publikum präsentieren würden. Das wurde natürlich aufgrund des Coronavirus unmöglich. Stattdessen gab es eine digitale Lesung, die auf der Homepage des Diogenes Theaters zu sehen ist. (Raphael Aguiar)

Zu den digitalen Lesungen gelangen Sie über diesen Link: www.bleiwiis.ch
Weltraumforscher/innen in der MK 1

Zu Beginn des Jahres 2021 waren die Schülerinnen und Schüler der MK1 im «Weltraumfieber» und erforschten neugierig unser Sonnensystem. Spiele, Bewegungsangebote, Lieder, Experimente, Bücher und die Zauberin Zilly (Bilderbuch «Zilly im Weltraum» von Korky Paul und Valerie Thomas, Beltz Verlag), halfen das komplexe Thema altersentsprechend umzusetzen und auf die vielen Fragen unserer jungen Forscher/innen einzugehen:

  • Warum ist der Mond nicht immer rund zu sehen?
  • Wieso leuchtet der Mond und wie lange braucht er, um die Erde zu umkreisen?
  • Warum gibt es auf der Erde Tag und Nacht?
  • Wie lange braucht die Erde, um die Sonne zu umrunden?
  • Gibt es auf anderen Planeten Leben? Warum nicht?
  • Wer war der erste Mensch auf dem Mond und warum ist es so schwierig, die Venus zu erforschen?
      
Für Kinder ist das Sonnensystem unvorstellbar gross, weshalb wir es gestalterisch und stark verkleinert darstellten. Während unsere Erde in unserem Grössenvergleich die Grösse einer Weintraube hätte, wäre der grösste Planet (Jupiter) unseres Sonnensystems eine Wassermelone, oder eben eine Perle und eine Styroporkugel mit entsprechenden Durchmessern. Neben der Vermittlung von Wissen geht es uns bei diesem Thema vor allem auch darum das Interesse und die Begeisterung aufzunehmen und zu teilen. Fragen sollen gestellt und Antworten gefunden werden, so dass dadurch die Achtung und Wertschätzung gegenüber unserer Welt gefördert wird.
Zu begreifen, dass unsere Erde aufgrund ihrer Position der einzige Planet in unserem Sonnensystem ist auf dem Leben möglich ist, sorgte für leuchtende Augen bei den Kindern . Unsere Erde ist nämlich nicht zu nah an der Sonne, dass es auf der Erde viel zu heiss wäre, aber auch nicht zu weit entfernt, so dass wir alle erfrieren würden. Unser kleiner, blauer Planet hat genau die richtige Entfernung zur Sonne, weshalb es bei uns flüssiges Wasser gibt, was ja die Grundlage für jedes Leben ist.
 
Somit ist für die Kinder aus der MK 1 klar:
«Es ist ein Glück, ein Erdenkind zu sein!»
Besuch im Wald ...
... eine schöne Überraschung machte uns der Samichlaus. Er besuchte alle Schülerinnen und Schüler am Morgen im Wald. Gespannt warteten gross und klein und freuten sich darauf dem Samiklaus und seinem Schmutzli die eingeübten Verse und Lieder präsentieren zu dürfen. Als Geschenk überbrachte der Chlaus allen feine Mandarinen und Zaubernüsse. Die Zaubernüsse tragen die Herzlichkeit und Freude in die Herzen aller Beteiligten.



Herzlich Willkommen
Am 12. August beginnt das neue Schuljahr und wir dürfen neu Raphael Aguiar bei uns begrüssen. Er unterrichtet neu in der MK2 und wird unser Team bestens ergänzen.
Raphael Aguiar lebt mit seiner Familie in Schälleria. Er ist ausgebildeter Primarlehrer und ist in seiner Freizeit zusammen mit seinem Hund bei der Alpinen Bergrettung als Bergretter unterwegs.
Wir wünschen ihm und allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das neue Schuljahr.

Schulreise in die Vergangenheit
Am 25. Juni begaben sich die Schülerinnen und Schüler, zusammen mit den Lehrpersonen und Erich Aeschbacher auf eine Zeitreise. Die Zeitmaschine (Linienbus) brachte sie in die kleinste Stadt der Schweiz. Nach den Projekttagen zum Thema „Ritterzeit“ im Mai war ein Besuch auf dem Schloss Werdenberg angesagt. Eingeteilt in drei Gruppen gelangten die Schülerinnen und Schüler durch das 800-jährige Burgtor in das herrlich kühle Gemäuer des Schlosses. Die Baugruppe begab sich auf die Spuren des Grafen von Montfort, der die Burg ab 1230 bauen liess. Die Kinder erfuhren Details über die damaligen Berufe wie den Steinbrecher, Steinmetz oder den Mörtelmischer. Sie hörten, dass mit der Masseinheit „Werdenberger Fuss“ gerechnet wurde und vermassen damit die Vorratskammer des Bergfrieds. Im Rittersaal wurde die Bauweise der Fenster und Türen studiert. Diese Bogenkonstruktion konnte im Dachstock des Bergfrieds mit Tuffgestein nachgebaut werden. Eine besondere Herausforderung war die Rekonstruktion eines Riegelbaus, die dank Teamwork hervorragend stabil wurde. Die Forschergruppe erkundete zuerst das Schloss. Vom Keller bis unter das Dach wurde alles genau unter die Lupe genommen. Ein Highlight waren die mittelalterliche Kleidung und die Ritterhelme, welche sogar anprobiert werden durften. Im zweiten Teil durfte die Forschergruppe in die Rolle eines Archäologen schlüpfen. Die Kinder legten mit verschiedenen Werkzeugen wie einem Pinsel und einer Zahnbürste Artefakte aus der vergangenen Zeit frei. Natürlich wurde auch besprochen wofür die gefundenen Gegenstände früher gebraucht wurden.
Nach diesen spannenden zwei Stunden trafen sich alle wieder und es wurde an einer gemütlichen Feuerstelle am Waldrand das Mittagessen verspeist. Für die Kinder war es natürlich toll, dass es auch einen Spielplatz und Wasserspiele hatte, so verging die Zeit trotz der hohen Temperaturen wie im Flug. Nun wurde es für die Kinder des KIGA und der ersten Klasse Zeit, die Heimreise anzutreten. Die Zweitklässler und die MK2 verbrachten den Nachmittag noch gemütlich bei einer Partie Minigolf. Zur Abkühlung gab es anschliessend noch ein feines Glace, bevor auch die zweite Gruppe sich auf den Rückweg in die Lienz machte. Während der Wartezeit auf den Bus, erfreuten die Kinder die anderen Passanten mit fröhlichem Gesang. (ss)

Projekttage 'Ritter'
Vom 27. – 29. Mai reiste die gesamte Primarschule Lienz im Rahmen ihrer Projekttage zurück ins Mittelalter. Am ersten Tag ging es um die Ritterburg. Hier lernten unsere Schülerinnen und Schüler zuerst alle wichtigen Bestandteile der Burg kennen. Anschliessend durften sie ihr neu erworbenes Wissen im Bau einer eigenen Ritterburg anwenden. Es wurde fleissig gemalt, geklebt und geschnitten. Am Ende des Tages entstanden viele tolle Ritterburgen, welche am Fenster im Foyer ausgestellt sind. Am zweiten Tag befassten wir uns mit dem Essen der Ritter. Hierfür wurden in Gruppen verschiedene Rittermenus wie «arme Ritter», «Fladenbrot», «Ritterpunsch» und «Dörrobst» nachgekocht. Natürlich durfte das Probieren nicht zu kurz kommen und die Kinder hatten somit einen ritterlichen Znüni. Nach der Pause gab es verschiedene Ritteraktivitäten, in denen sich die Kinder selber einteilen konnten. Es wurden Schmuckdosen, Schwerter und auch Schilder hergestellt. Eine Gruppe baute einen Katapult nach und eine weitere Gruppe machte sich an den «grossen» Burgbau. Am Nachmittag wurde fleissig geturnt. Als erstes durften die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen ihre eigene Burg bauen. Anschliessend wurden mit viel Einsatz Burgvölk gespielt und verschiedene ritterliche Stafetten durchgeführt. Am letzten Tag bekamen die Schülerinnen und Schüler die Chance, selbst zum Ritter / zur Burgherrin geschlagen zu werden. Dafür mussten sie jedoch verschiedene Aufgaben erfüllen. Die Abschlussprüfung war das ritterliche Vortragen des Verses «Du bist min»:

Du bist min ich bin din.
des sollst du gewisse sin.
Du bist besloszen in minem Herzen.
Verloren ist das Sluzzellin.
Du moust immer drinne sin.

Diese Prüfung meisterten alle Schülerinnen und Schüler der Primarschule Lienz mit Bravour und wurden deshalb vom Ritter «Aeschbacher» feierlich zum Ritter / zur Burgherrin geschlagen. Zum Schluss wurde die offizielle Urkunde unterschrieben. (js)
Papiersammlung - Schüler berichten ...
Am Dienstag, den 30. April hatten wir Papiersammlung. Ich fand die Papiersammlung cool, aber schade, dass es kein schönes Wetter gab. Zum Glück sind nicht alle Papierbündel nass geworden. Und so um 09:30 Uhr war Pause, da gab es Brot mit Schokolade. Dann mussten wir im Keller vom Schulhaus Karton, Papierbündel und Bücher raufholen. Als wir fertig waren mit raufholen, mussten wir die Sachen vom Schulhausgang noch aufladen. Dann am Schluss, als wir fertig waren, mussten wir in die Schule zurück und ein bisschen arbeiten. Frau Aebi hat uns gesagt, dass es noch Karton in der Schule hat, den wir vergessen haben. Ganz am Schluss durften wir nach Hause gehen. (MR)

Die Papiersammlung war am 30. April 2019. Ich war mit Ronja und Shanaya in der Gruppe. Es hatten nicht viele Leute Papier und Karton. Darum waren wir auch bis zum Znüni fast fertig. Wir mussten nach dem Znüni nur noch kontrollieren. Zum Znüni gab es Brot mit Schokolade. Am Schluss hatten wir nur noch 15 Minuten Schule. (LN)
Wenn Engel reisen ...
In der Woche vom 18. – 22. Februar begab sich die Schülerschaft der Primarschule Lienz zusammen mit allen Lehrpersonen ins Skigebiet Malbun. Bei strahlenden Sonnenschein flitzten die Skifahrer die fast menschenleeren Skipisten herunter. Währenddessen genossen die Kinder des Alternativprogramms die frühlingshaften Temperaturen beim Eislaufen, Schlitten fahren, Schneewandern. Spiel, Spass und viel Bewegung stand im Zentrum der drei Wintersporttage.  
Tag der offenen Tür - Neubau
Vor den Weihnachtsferien konnten die Lehrpersonen mit tatkräftiger Unterstützung durch die Schülerinnen und Schüler, sowie durch den Schulrat die neuen Räumlichkeiten beziehen. Im Erdgeschoss entstand, verbunden mit dem ehemaligen Handarbeitszimmer, ein grosser Raum für die Mehrklasse 1, welche alle Schülerinnen und Schüler des ersten Zyklus (1. Kindergarten bis 2. Primarklasse) besuchen. Während die einen in der Leseecke Bücher anschauen oder in der Bauecke möglichst hohe Türme aus Klötzchen bauen, erlernen die bereits etwas älteren Schülerinnen und Schüler im schulzimmerähnlich eingerichteten Vorderteil des Klassenzimmers mathematische und sprachliche Stoffinhalte. Falls Ruhephasen notwendig werden, können die beiden Teile des Zimmers mit einer Schiebetüre voneinander getrennt werden. Mit dieser modernen Infrastruktur sind die Voraussetzungen für die Umsetzung des AdL-Unterrichts an der Primarschule Lienz vollends gegeben. Auch das durch die grossen Fenster lichtdurchflutete neue Handarbeits- und Religionszimmer im Untergeschoss entspricht den Anforderungen eines modernen Schulzimmers. Durch den Neubau wurde möglich die frei gewordenen Räume im Schulhaus sinnvoll aufzuteilen. Direkt neben dem Lehrerzimmer befindet sich das Schulleiterbüro und den Förderraum mit integrierter Bibliothek. Im Untergeschoss entstand ein Zimmer für den individuellen Musikunterricht. Nach einer von Baulärm und Bauplanung geprägten Zeit präsentierte der Lienzer Schulrat, zusammen mit den Lehrpersonen und der Schulleitung am vergangenen Samstag den Neubau der Dorfbevölkerung und den Behörden an einem Tag der offenen Tür.  
Weihnachtsfeier und erstes Treffen mit den Brieffreunden auf der Eisbahn in Altstätten
Der letzte Schultag des Jahres 2018 war gekommen. Am Vormittag frühstückten die beiden Klassen gemeinsam, hörten sich eine von Susanne Aebi vorgetragene Geschichte an und genossen die Zeit in den neuen Räumlichkeiten des Anbaus. Am Nachmittag durch die Kinder der Mehrklasse 2 dann ihre Brieffreundinnen und Brieffreunde aus der Primarschule Hinterforst kennenlernen. Bereits im Bus auf dem Weg nach Altstätten waren die Freude und die Aufregung gross. Endlich bei der Eisbahn und den Briefreunden angekommen, legte sich die anfängliche Unsicherheit schnell und jedes Kind der Milkyway hat auch in kürzester Zeit den jeweiligen Brieffreund bzw. die Brieffreundin gefunden. Trotz des Regenwetters haben Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehr- und Begleitpersonen, den Ausflug nach Altstätten genossen. Es war ein toller gemeinsamer Start in die Weihnachtsferien.

Musical der Sternschnuppe
Was soll ein Bauer nur mit seinen Tieren machen, wenn er mal in die Ferien fahren möchte? Ganz einfach, er nimmt sie mit. So jedenfalls hat sich Bauer Beck entschieden. Die Kinder der Sternschnuppe haben seine turbulenten Abenteuer in ein fröhliches Musical verpackt und einem begeisterten Publikum vorgetragen.

Fussbillard und Kubb
Im Werkenunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der Milkyway Klasse zwei tolle Spiele, welche im Freien gespielt werden können, hergestellt. Fussbillard und Kubb durften anlässlich der Abschlussfeier auch von den Eltern ausprobiert werden.

Klassenlager auf Burg Ehrenfels
Die Schüler und Schülerinnen der Milkyway Klasse verbrachten ein unvergessliches Klassenlager in Sils im Domleschg. Wellness Studios, Wandern in der Viamalaschlucht, Kneippbäder für die Füsse und Kochen über dem Feuer waren die Highlights des Lagers.

Eine Rap von Milkyway an Sternschnuppe
Mit einem selber gedichteten Jahreszeitenrap überraschten die Schülerinnen und Schüler der Klasse Zyklus 2 die Kleineren in der Klasse Zyklus 1. Hören Sie hier den Jahreszeitenrap gleich selber mit.

Schulfasnacht
Welch eine Überraschung für die Kinder, als am Vormittag des Schmutzigen Donnerstags plötzlich ungewohnte Töne vor dem Schulhaus zu hören waren. Die Schulfasnacht wurde durch ein Platzkonzert der Guggemusig "Gämselibögg" bereichert.

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