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Aktuell

Behörde der Primarschulgemeinde Lienz komplett!

An der zweiten Wahlversammlung vom 25. November 2020 konnten die verbleibenden beiden Sitze in der Geschäftsprüfungskommission vergeben werden. Damit ist die Behörde der Primarschulgemeinde Lienz komplett.

Schulratspräsidium:
Daniela Kobler

Schulrat:
Christian Heeb
Claudia Walt
Marianne Heeb
Gisela Imoberdorf

Geschäftsprüfungskommission:
Manuela Müller
Beatrix Gächter
Bernadette Lüchinger
 
 
MK 1 besucht die Feuerwehr

Seit den Herbstferien beschäftigt sich die Sternschnuppe mit dem Thema Feuer und Feuerwehr. Da wir uns bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, waren wir nun bereit für den spannenden Besuch bei der Feuerwehr Rüthi-Lienz.
Am Dienstag, 17.November machten wir uns auf den Weg zum Feuerwehrdepot in Rüthi. Mit grossen und leuchtenden Augen entdeckten wir von Weiten die bereitgestellten Feuerwehrautos. An drei Posten durften die kleinen Feuerwehrmänner und -frauen genaueres über die Feuerwehr erfahren. Wir lernten die Atemschutzmaske genauer kennen, erfuhren, was es so alles auf einem Feuerwehrposten gibt und für was welches Fahrzeug verwendet wird. Das Testen des Wasserschlauchs und das Fahren mit den Fahrzeugen durfte natürlich nicht fehlen. Die Kinderaugen strahlten um die Wette, als sie in den Fahrzeugen sassen und mit dem Wasserstrahl in den Bach zielen durften. Es war ein unvergesslicher Ausflug, welcher bestimmt noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben wird. Wer weiss, vielleicht gibt es ja einmal einen Feuerwehrmann / eine Feuerwehrfrau. Natürlich bedanken wir uns herzlich beim Feuerwehr-Team für das spannende und lehrreiche Erlebnis.  
Rebecca Giger - Stellvertreterin für Jeannine Schneider

Jeannine Schneider, Lehrerin im Zyklus 1, sieht Mutterfreuden entgegen. Die Stellvertretung während des Mutterschaftsurlaubs und dem anschliessenden unbezahlten Urlaub bis zu den Sommerferien 2021 übernimmt Rebecca Giger. Rebecca stellt sich gleich selbst vor:

Ich, Rebecca Giger, werde als stellvertretende Lehrperson für Jeannine Schneider in der Primarschule Lienz unterrichten (MK1). Ich freue mich schon sehr darauf die Lienzer Kinder kennenzulernen. Bis zu diesem Sommer absolvierte ich mein Studium an der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Ich lebe seit klein auf in Eschen und besuchte auch dort die Volksschule. Bald war klar, dass eine Lehre für mich nicht in Frage käme, da ich gerne in die Schule ging. Einige Schnuppertage in der Primarschulklasse meiner älteren Schwester bestärkten meinen Wunsch Primarschullehrerin zu werden. Dazu wechselte ich ins Gymnasium Schillerstrasse in Feldkirch und schloss dieses 2017 mit der Matura ab. Noch im selben Jahr startete ich mit dem Studium an der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Aber nicht nur meine Schwester, sondern auch die Zusammenarbeit mit Kindern in meiner Freizeit begeisterte mich für den Lehrberuf. Bereits seit mehreren Jahren arbeite ich mit viel Freude als Gesangs- und Schauspielcoach bei MusicalKids Liechtenstein. Wir betreuen Kinder zwischen 3-16 Jahren und studieren gemeinsam mit den Kindern moderne Musicals ein, die bei den Aufführungen grossen Anklang finden. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich aktiv und singe seit mehreren Jahren in einem Chor „Young Unlimited“.  Ich freue mich bereits darauf mich in der Schulgemeinde Lienz zu engagieren.
ActivPanel

Endlich ist es soweit! Die Mehrklasse 2 der Schule Lienz darf sich über ein ActivPanel im Schulzimmer freuen. Zusammen mit dem riesigen Bildschirm wurde auch gleich ein Visualizer installiert. In Bezug auf die Technik ist unsere Mehrklasse 2 somit wieder bestens ausgerüstet.
Die neuen Geräte werden bereits bei vielen Gelegenheiten im Unterricht eingebaut. Es lassen sich beispielsweise Bilder und Filmsequenzen einblenden. Am meisten Freude bereitet den Schülerinnen und Schülern jedoch die direkte Arbeit am Panel. Mit einem Stift kann direkt auf dem Bildschirm geschrieben werden. So wird ein interaktiver Unterricht möglich und neuste Lernprogramme, sowie Lehrmittel können gezielt eingesetzt werden. Das Panel wird aber nicht nur in der Mehrklasse verwendet. Auch der Schulrat hat es bereits als Arbeitsinstrument während seinen Schulratssitzungen verwendet und sich vom Nutzen dieses Arbeitsgerätes überzeugen lassen.

Information:
Die Anforderungen an die Informatik einer Schule steigen stetig. Neue Gerätschaften müssen gewartet, digitale Lehrmittel evaluiert, Lehrpersonen weitergebildet, sowie Eltern- und Schüleranlässe zu speziellen Themen aus dem Bereich Medien und Informatik organisiert werden. Zudem steigen die Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherung stetig. Kleine Schulen können mit ihren geringen verfügbaren Ressourcen all diesen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden. Aus diesem Grund empfiehlt der Kanton St. Gallen seinen Schulen sich regional zusammenzuschliessen. Der Schulrat der Primarschulgemeinde Lienz hat im Jahr 2020 verschiedene Varianten geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass ein Beitritt zu ORSCHULEN Informatik die einzig richtige Variante ist. Damit haben die Lienzer Schülerinnen und Schüler beim Übertritt in die Oberstufe in Bezug auf die vorhandene Technik, die genutzten digitalen Lehrmittel, sowie die verfügbaren Programme die gleiche Ausgangslage wie ihre gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Dörfern. Dieser Beitritt soll im Frühjahr 2021 realisiert werden.
Freie Tätigkeit

Ein Baustein des altersdurchmischten Lernens ist die "Freie Tätigkeit". In dieser Zeit lernen die Schülerinnen und Schüler an einer selbstgewählten Tätigkeit.
Im Kindergarten nimmt das freie Spiel während diesen Lektionen einen hohen Stellenwert ein. Hier finden die Kinder Zeit und Raum sich mit ihrer Umwelt vertraut zu machen, sich in ihrer Selbstwirksamkeit zu erfahren und ihrem natürlichen Bedürfnis, die Welt entdecken und verstehen zu wollen, nachzugehen. Die "Freie Tätigkeit" unserer Jüngsten bietet einen entwicklungsorientierten Übergang vom freien Spiel in erste selbstgewählte Projekte. "Das will ich heute machen!", "Das habe ich gemacht – mit Fotos und Zeichnungen etc.", "So schaue ich auf meine Arbeit zurück." sind Schritte der Planung, Dokumentation und Reflexion, die auch schon unsere Kindergärtler kennenlernen und einüben.
Währenddessen übten sich die Kinder der MK2 im 'Andern-etwas-beibringen'. Hierfür haben sie im Voraus zusammen mit den Klassenlehrpersonen vereinbart, was sie präsentieren möchten. Nach der Absprache wurde intensiv an den Projekten geübt und geprobt.
Nun war es soweit. Die 1. und 2. Klässler und die Kinder der MK2 wurden in Gruppen aufgeteilt. Sie durften verschiedene Tricks, Techniken, usw. beim jeweils zuständigen Kind erlernen. Anschliessend wurde reflektiert. Was ist gut gelaufen? Wo gibt es noch Entwicklungspotenzial? Was würde man nächstes Mal anders machen?
Die Kinder waren mit grosser Begeisterung dabei. Schwerpunkt im ersten Quartal dieses Schuljahres war das Kennenlernen der neuen Freien Tätigkeit und das Annähern an ein eigenes Projekt. In jedem Quartal wird der Schwerpunkt auf einen Teil der Projektphase gelegt. So wir in der nächsten Phase zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien der Fokus auf der Planung und Durchführung von Projekten liegen.
Kennenlerntage in Walenstadt

Da die MK2 nach den Sommerferien wieder zwei neue Drittklässler begrüssen durfte, begaben sie sich wie immer anfangs Schuljahr in ein kleines Kennenlernlager. Dieses Mal haben sie sich einen Lagerort in der Nähe ausgesucht. Die Wahl fiel auf das Pfadiheim St. Luzius in Walenstadt.
Ein Lagerbericht:
Da unser Reiseziel so nahe lag, konnten wir uns erlauben die Reise etwas später anzutreten. Wir fuhren gemütlich um 10 Uhr Richtung Walenstadt los. Dort angekommen, war es dann schon Mittagszeit und wir assen unser mitgebrachtes Picknick.
Nach dem Essen richteten wir unsere Zimmer ein und erkundeten die Umgebung des Hauses. Anschliessend gingen wir an den nahe gelegenen Sandstrand und veranstalteten einen Sandstatuen-Wettbewerb. Obwohl es kurz regnete, konnten wir unsere Sandstatuen fertig bauen und unsere Lehrer hatten es ganz ordentlich schwer, einen Sieger zu erküren.
Zum Abschluss des Nachmittages machten wir einen Spaziergang dem See entlang, bevor wir zurück zum Lagerhaus gingen, wo wir ein grosses Feuer machten, um zu grillieren. Den Abend verbrachten wir dann noch am Lagerfeuer und spielten verschiedene Spiele.
Am nächsten Tag ging es früh los. Wir frühstückten draussen und gingen dann auf den Bus, der uns zur Talstation Tannenheim in Flumserberg brachte. Von da aus nahmen wir die Sesselbahn und fuhren rauf zur Prodalp. Dort angekommen, packte uns bereits der Hunger und wir assen unsere Brote, welche wir am Morgen selbst gemacht hatten. Danach teilten wir uns auf. Die nicht schwindelfreien Kinder gingen mit Frau Schatzmann und Frau Aebi rodeln, während die anderen Kinder mit Herrn Aguiar klettern gingen. Für einige war diese neue Erfahrung zuerst etwas erschreckend, doch nach einer gewissen Zeit kamen wir immer besser mit der Höhe und der Angst zurecht. Es ging so gut, dass sogar die meisten sich dann vom höchsten Punkt der Kletteranlage abseilen konnten.
Gegen vier Uhr waren wir fertig mit Klettern und Rodeln und wir traten den Rückweg an. Doch bevor wir wieder runter fuhren, lobten uns die Bahnbetreiber für die Disziplin in unserer Klasse. Der Kletterguide sagte uns, dass wir sehr gut zuhörten und uns sehr anständig verhalten würden. (Übrigens, er war nicht der einzige. Auch der Busfahrer fand uns sehr toll.)
Leider verpassten wir auf der Rückreise unseren Bus, was uns aber nicht viel ausmachte, da wir die Wartezeit auf den nächsten Bus mit einem Zirkusspiel überbrücken konnten. Als wir dann wieder in unserem Lagerhaus ankamen, wartete eine Überraschung auf uns. Herr Wohlwend überraschte uns mit einem Besuch und brachte uns Popcorn für unseren geplanten Kinoabend mit.
Nachdem uns Herr Aguiar und Herr Wohlwend leckere Pasta gekocht hatten, gab es einen Kinoabend. Wir schauten den Film 'Gregs Tagebuch', während die Lehrer die Küche putzten. Danach fielen wir hundemüde ins Bett.
Am dritten Tag ging es schon wieder nach Hause. Wir assen das Frühstück wiederum draussen und putzten danach das Lagerhaus. Nachdem wir das Haus abgegeben hatten, fuhren wir nach Hause. Wir hatten drei tolle und erlebnisreiche Tage am Walensee und in den Flumserbergen. Die schönen Momente am See werden uns sicher noch einige Zeit in Erinnerung bleiben.
Erfolg am Rheintaler Schreibwettbewerb

Im letzten Herbst erregte ein Brief unsere Aufmerksamkeit. Das Diogenes Theater lud die Kinder aus dem Rheintal dazu ein, eine Geschichte zu schreiben und damit an einem Wettbewerb teilzunehmen. Das Thema war: „Und plötzlich war alles anders…“ Als Hauptpreis winkte die Veröffentlichung der Texte in einem Buch. Ich fand die Idee toll. Da es meistens etwas mühsam ist, die Kinder für einen Schreibanlass zu motivieren, dachte ich, dass wir die Gelegenheit nutzen sollten, das Geschichtenschreiben zusammen im Unterricht zu thematisieren. Als Abschluss würden wir dann eine Geschichte zum vorgegeben Thema schreiben und mit dieser am Wettbewerb teilnehmen.
So stellte ich für die Schülerinnen und Schüler eine Schreibwerkstatt zusammen, bei der sie sich die wichtigsten Schritte des Schreibens erarbeiten, bzw. repetieren konnten. So haben wir verschiedene Themen wie Wortwahl, Erzählstrang, Spannungsbogen und die verschiedenen Teile einer Geschichte zusammen angeschaut und vertieft. Wir untersuchten auch verschiedene Möglichkeiten, eigene Ideen auf Papier zu bringen.
Bei den Schülern der 5. und 6. Klasse nutzte ich die Gelegenheit die im Fach 'Medien und Informatik' erarbeiteten Word-Kenntnisse gleich anzuwenden und so haben die Grösseren ihre Geschichte auf dem Computer geschrieben. Zu ihrer Geschichte machten die Kinder auf freiwilliger Basis eine Illustration, die sie ihrer Geschichte dazulegen durften und die dann allenfalls auch abgedruckt wird.
Kurz vor Weihnachten war dann der Zeitpunkt für die Abgabe der Texte gekommen. Und so schickte ich 21 Geschichten der Mehrklasse 2 an das Diogenes Theater nach Altstätten. Lange hörte ich dann nichts mehr von den Veranstaltern des Wettbewerbs und ich fing langsam an mich zu wundern, ob die Corona-Krise auch die Wettbewerbe mit einbezog oder ob sich die ganzen Mühen des Erarbeitens doch nicht gelohnt haben und keines der Kinder es in das Buch geschafft hatte. Doch dann kam die grosse Überraschung. Von den insgesamt 388 Wettbewerbseinsendungen haben es gleich fünf Kinder aus der Lienz in das Buch geschafft. Herzliche Gratulation an Sonja Nauer, Gina Vetsch, Sandro Engler, Elly Müller, Ellen Heeb. Eigentlich war geplant, dass die Wettbewerbsgewinner an einer Lesung im Theater teilnehmen und so ihre Geschichte dem Publikum präsentieren würden. Das wurde natürlich aufgrund des Coronavirus unmöglich. Stattdessen gab es eine digitale Lesung, die auf der Homepage des Diogenes Theaters zu sehen ist. (Raphael Aguiar)

Zu den digitalen Lesungen gelangen Sie über diesen Link: www.bleiwiis.ch
Weltraumforscher/innen in der MK 1

Zu Beginn des Jahres 2021 waren die Schülerinnen und Schüler der MK1 im «Weltraumfieber» und erforschten neugierig unser Sonnensystem. Spiele, Bewegungsangebote, Lieder, Experimente, Bücher und die Zauberin Zilly (Bilderbuch «Zilly im Weltraum» von Korky Paul und Valerie Thomas, Beltz Verlag), halfen das komplexe Thema altersentsprechend umzusetzen und auf die vielen Fragen unserer jungen Forscher/innen einzugehen:

  • Warum ist der Mond nicht immer rund zu sehen?
  • Wieso leuchtet der Mond und wie lange braucht er, um die Erde zu umkreisen?
  • Warum gibt es auf der Erde Tag und Nacht?
  • Wie lange braucht die Erde, um die Sonne zu umrunden?
  • Gibt es auf anderen Planeten Leben? Warum nicht?
  • Wer war der erste Mensch auf dem Mond und warum ist es so schwierig, die Venus zu erforschen?
      
Für Kinder ist das Sonnensystem unvorstellbar gross, weshalb wir es gestalterisch und stark verkleinert darstellten. Während unsere Erde in unserem Grössenvergleich die Grösse einer Weintraube hätte, wäre der grösste Planet (Jupiter) unseres Sonnensystems eine Wassermelone, oder eben eine Perle und eine Styroporkugel mit entsprechenden Durchmessern. Neben der Vermittlung von Wissen geht es uns bei diesem Thema vor allem auch darum das Interesse und die Begeisterung aufzunehmen und zu teilen. Fragen sollen gestellt und Antworten gefunden werden, so dass dadurch die Achtung und Wertschätzung gegenüber unserer Welt gefördert wird.
Zu begreifen, dass unsere Erde aufgrund ihrer Position der einzige Planet in unserem Sonnensystem ist auf dem Leben möglich ist, sorgte für leuchtende Augen bei den Kindern . Unsere Erde ist nämlich nicht zu nah an der Sonne, dass es auf der Erde viel zu heiss wäre, aber auch nicht zu weit entfernt, so dass wir alle erfrieren würden. Unser kleiner, blauer Planet hat genau die richtige Entfernung zur Sonne, weshalb es bei uns flüssiges Wasser gibt, was ja die Grundlage für jedes Leben ist.
 
Somit ist für die Kinder aus der MK 1 klar:
«Es ist ein Glück, ein Erdenkind zu sein!»
Besuch im Wald ...
... eine schöne Überraschung machte uns der Samichlaus. Er besuchte alle Schülerinnen und Schüler am Morgen im Wald. Gespannt warteten gross und klein und freuten sich darauf dem Samiklaus und seinem Schmutzli die eingeübten Verse und Lieder präsentieren zu dürfen. Als Geschenk überbrachte der Chlaus allen feine Mandarinen und Zaubernüsse. Die Zaubernüsse tragen die Herzlichkeit und Freude in die Herzen aller Beteiligten.



Herzlich Willkommen
Am 12. August beginnt das neue Schuljahr und wir dürfen neu Raphael Aguiar bei uns begrüssen. Er unterrichtet neu in der MK2 und wird unser Team bestens ergänzen.
Raphael Aguiar lebt mit seiner Familie in Schälleria. Er ist ausgebildeter Primarlehrer und ist in seiner Freizeit zusammen mit seinem Hund bei der Alpinen Bergrettung als Bergretter unterwegs.
Wir wünschen ihm und allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das neue Schuljahr.

Schulreise in die Vergangenheit
Am 25. Juni begaben sich die Schülerinnen und Schüler, zusammen mit den Lehrpersonen und Erich Aeschbacher auf eine Zeitreise. Die Zeitmaschine (Linienbus) brachte sie in die kleinste Stadt der Schweiz. Nach den Projekttagen zum Thema „Ritterzeit“ im Mai war ein Besuch auf dem Schloss Werdenberg angesagt. Eingeteilt in drei Gruppen gelangten die Schülerinnen und Schüler durch das 800-jährige Burgtor in das herrlich kühle Gemäuer des Schlosses. Die Baugruppe begab sich auf die Spuren des Grafen von Montfort, der die Burg ab 1230 bauen liess. Die Kinder erfuhren Details über die damaligen Berufe wie den Steinbrecher, Steinmetz oder den Mörtelmischer. Sie hörten, dass mit der Masseinheit „Werdenberger Fuss“ gerechnet wurde und vermassen damit die Vorratskammer des Bergfrieds. Im Rittersaal wurde die Bauweise der Fenster und Türen studiert. Diese Bogenkonstruktion konnte im Dachstock des Bergfrieds mit Tuffgestein nachgebaut werden. Eine besondere Herausforderung war die Rekonstruktion eines Riegelbaus, die dank Teamwork hervorragend stabil wurde. Die Forschergruppe erkundete zuerst das Schloss. Vom Keller bis unter das Dach wurde alles genau unter die Lupe genommen. Ein Highlight waren die mittelalterliche Kleidung und die Ritterhelme, welche sogar anprobiert werden durften. Im zweiten Teil durfte die Forschergruppe in die Rolle eines Archäologen schlüpfen. Die Kinder legten mit verschiedenen Werkzeugen wie einem Pinsel und einer Zahnbürste Artefakte aus der vergangenen Zeit frei. Natürlich wurde auch besprochen wofür die gefundenen Gegenstände früher gebraucht wurden.
Nach diesen spannenden zwei Stunden trafen sich alle wieder und es wurde an einer gemütlichen Feuerstelle am Waldrand das Mittagessen verspeist. Für die Kinder war es natürlich toll, dass es auch einen Spielplatz und Wasserspiele hatte, so verging die Zeit trotz der hohen Temperaturen wie im Flug. Nun wurde es für die Kinder des KIGA und der ersten Klasse Zeit, die Heimreise anzutreten. Die Zweitklässler und die MK2 verbrachten den Nachmittag noch gemütlich bei einer Partie Minigolf. Zur Abkühlung gab es anschliessend noch ein feines Glace, bevor auch die zweite Gruppe sich auf den Rückweg in die Lienz machte. Während der Wartezeit auf den Bus, erfreuten die Kinder die anderen Passanten mit fröhlichem Gesang. (ss)

Projekttage 'Ritter'
Vom 27. – 29. Mai reiste die gesamte Primarschule Lienz im Rahmen ihrer Projekttage zurück ins Mittelalter. Am ersten Tag ging es um die Ritterburg. Hier lernten unsere Schülerinnen und Schüler zuerst alle wichtigen Bestandteile der Burg kennen. Anschliessend durften sie ihr neu erworbenes Wissen im Bau einer eigenen Ritterburg anwenden. Es wurde fleissig gemalt, geklebt und geschnitten. Am Ende des Tages entstanden viele tolle Ritterburgen, welche am Fenster im Foyer ausgestellt sind. Am zweiten Tag befassten wir uns mit dem Essen der Ritter. Hierfür wurden in Gruppen verschiedene Rittermenus wie «arme Ritter», «Fladenbrot», «Ritterpunsch» und «Dörrobst» nachgekocht. Natürlich durfte das Probieren nicht zu kurz kommen und die Kinder hatten somit einen ritterlichen Znüni. Nach der Pause gab es verschiedene Ritteraktivitäten, in denen sich die Kinder selber einteilen konnten. Es wurden Schmuckdosen, Schwerter und auch Schilder hergestellt. Eine Gruppe baute einen Katapult nach und eine weitere Gruppe machte sich an den «grossen» Burgbau. Am Nachmittag wurde fleissig geturnt. Als erstes durften die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen ihre eigene Burg bauen. Anschliessend wurden mit viel Einsatz Burgvölk gespielt und verschiedene ritterliche Stafetten durchgeführt. Am letzten Tag bekamen die Schülerinnen und Schüler die Chance, selbst zum Ritter / zur Burgherrin geschlagen zu werden. Dafür mussten sie jedoch verschiedene Aufgaben erfüllen. Die Abschlussprüfung war das ritterliche Vortragen des Verses «Du bist min»:

Du bist min ich bin din.
des sollst du gewisse sin.
Du bist besloszen in minem Herzen.
Verloren ist das Sluzzellin.
Du moust immer drinne sin.

Diese Prüfung meisterten alle Schülerinnen und Schüler der Primarschule Lienz mit Bravour und wurden deshalb vom Ritter «Aeschbacher» feierlich zum Ritter / zur Burgherrin geschlagen. Zum Schluss wurde die offizielle Urkunde unterschrieben. (js)
Papiersammlung - Schüler berichten ...
Am Dienstag, den 30. April hatten wir Papiersammlung. Ich fand die Papiersammlung cool, aber schade, dass es kein schönes Wetter gab. Zum Glück sind nicht alle Papierbündel nass geworden. Und so um 09:30 Uhr war Pause, da gab es Brot mit Schokolade. Dann mussten wir im Keller vom Schulhaus Karton, Papierbündel und Bücher raufholen. Als wir fertig waren mit raufholen, mussten wir die Sachen vom Schulhausgang noch aufladen. Dann am Schluss, als wir fertig waren, mussten wir in die Schule zurück und ein bisschen arbeiten. Frau Aebi hat uns gesagt, dass es noch Karton in der Schule hat, den wir vergessen haben. Ganz am Schluss durften wir nach Hause gehen. (MR)

Die Papiersammlung war am 30. April 2019. Ich war mit Ronja und Shanaya in der Gruppe. Es hatten nicht viele Leute Papier und Karton. Darum waren wir auch bis zum Znüni fast fertig. Wir mussten nach dem Znüni nur noch kontrollieren. Zum Znüni gab es Brot mit Schokolade. Am Schluss hatten wir nur noch 15 Minuten Schule. (LN)
Wenn Engel reisen ...
In der Woche vom 18. – 22. Februar begab sich die Schülerschaft der Primarschule Lienz zusammen mit allen Lehrpersonen ins Skigebiet Malbun. Bei strahlenden Sonnenschein flitzten die Skifahrer die fast menschenleeren Skipisten herunter. Währenddessen genossen die Kinder des Alternativprogramms die frühlingshaften Temperaturen beim Eislaufen, Schlitten fahren, Schneewandern. Spiel, Spass und viel Bewegung stand im Zentrum der drei Wintersporttage.  
Tag der offenen Tür - Neubau
Vor den Weihnachtsferien konnten die Lehrpersonen mit tatkräftiger Unterstützung durch die Schülerinnen und Schüler, sowie durch den Schulrat die neuen Räumlichkeiten beziehen. Im Erdgeschoss entstand, verbunden mit dem ehemaligen Handarbeitszimmer, ein grosser Raum für die Mehrklasse 1, welche alle Schülerinnen und Schüler des ersten Zyklus (1. Kindergarten bis 2. Primarklasse) besuchen. Während die einen in der Leseecke Bücher anschauen oder in der Bauecke möglichst hohe Türme aus Klötzchen bauen, erlernen die bereits etwas älteren Schülerinnen und Schüler im schulzimmerähnlich eingerichteten Vorderteil des Klassenzimmers mathematische und sprachliche Stoffinhalte. Falls Ruhephasen notwendig werden, können die beiden Teile des Zimmers mit einer Schiebetüre voneinander getrennt werden. Mit dieser modernen Infrastruktur sind die Voraussetzungen für die Umsetzung des AdL-Unterrichts an der Primarschule Lienz vollends gegeben. Auch das durch die grossen Fenster lichtdurchflutete neue Handarbeits- und Religionszimmer im Untergeschoss entspricht den Anforderungen eines modernen Schulzimmers. Durch den Neubau wurde möglich die frei gewordenen Räume im Schulhaus sinnvoll aufzuteilen. Direkt neben dem Lehrerzimmer befindet sich das Schulleiterbüro und den Förderraum mit integrierter Bibliothek. Im Untergeschoss entstand ein Zimmer für den individuellen Musikunterricht. Nach einer von Baulärm und Bauplanung geprägten Zeit präsentierte der Lienzer Schulrat, zusammen mit den Lehrpersonen und der Schulleitung am vergangenen Samstag den Neubau der Dorfbevölkerung und den Behörden an einem Tag der offenen Tür.  
Weihnachtsfeier und erstes Treffen mit den Brieffreunden auf der Eisbahn in Altstätten
Der letzte Schultag des Jahres 2018 war gekommen. Am Vormittag frühstückten die beiden Klassen gemeinsam, hörten sich eine von Susanne Aebi vorgetragene Geschichte an und genossen die Zeit in den neuen Räumlichkeiten des Anbaus. Am Nachmittag durch die Kinder der Mehrklasse 2 dann ihre Brieffreundinnen und Brieffreunde aus der Primarschule Hinterforst kennenlernen. Bereits im Bus auf dem Weg nach Altstätten waren die Freude und die Aufregung gross. Endlich bei der Eisbahn und den Briefreunden angekommen, legte sich die anfängliche Unsicherheit schnell und jedes Kind der Milkyway hat auch in kürzester Zeit den jeweiligen Brieffreund bzw. die Brieffreundin gefunden. Trotz des Regenwetters haben Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehr- und Begleitpersonen, den Ausflug nach Altstätten genossen. Es war ein toller gemeinsamer Start in die Weihnachtsferien.

Musical der Sternschnuppe
Was soll ein Bauer nur mit seinen Tieren machen, wenn er mal in die Ferien fahren möchte? Ganz einfach, er nimmt sie mit. So jedenfalls hat sich Bauer Beck entschieden. Die Kinder der Sternschnuppe haben seine turbulenten Abenteuer in ein fröhliches Musical verpackt und einem begeisterten Publikum vorgetragen.

Fussbillard und Kubb
Im Werkenunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der Milkyway Klasse zwei tolle Spiele, welche im Freien gespielt werden können, hergestellt. Fussbillard und Kubb durften anlässlich der Abschlussfeier auch von den Eltern ausprobiert werden.

Klassenlager auf Burg Ehrenfels
Die Schüler und Schülerinnen der Milkyway Klasse verbrachten ein unvergessliches Klassenlager in Sils im Domleschg. Wellness Studios, Wandern in der Viamalaschlucht, Kneippbäder für die Füsse und Kochen über dem Feuer waren die Highlights des Lagers.

Eine Rap von Milkyway an Sternschnuppe
Mit einem selber gedichteten Jahreszeitenrap überraschten die Schülerinnen und Schüler der Klasse Zyklus 2 die Kleineren in der Klasse Zyklus 1. Hören Sie hier den Jahreszeitenrap gleich selber mit.

Schulfasnacht
Welch eine Überraschung für die Kinder, als am Vormittag des Schmutzigen Donnerstags plötzlich ungewohnte Töne vor dem Schulhaus zu hören waren. Die Schulfasnacht wurde durch ein Platzkonzert der Guggemusig "Gämselibögg" bereichert.

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