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Schulbürger

Schulbürger stimmen Nachtragskredit zu

Die Finanzen für den Anbau beim Primarschulhaus sind geregelt. 43 Stimmberechtigte haben der um 60000 Franken teureren Variante zugestimmt. Am ursprünglichen Ziel, den Anbau nach den Herbstferien zu eröffnen, hat sich nichts geändert. Die neuen Unterrichtsräume werden allerdings teurer als geplant. Grund für die Mehrkosten ist der Ausbau des Raumes im Keller. Er war eigentlich als Lager vorgesehen, doch nun entsteht dort ebenfalls ein vollwertiges Unterrichtszimmer, für Handarbeit und Musik.

Die Bürgerinnen und Bürger der Primarschulgemeinde haben dies am Mittwochabend mit ihrer Zustimmung zum Nachtragskredit möglich gemacht. Entgegen dem zunächst geplanten Keller bekommt der Schulraum Fenster, was eine Anpassung des Terrains nötig macht. Im Zusatzkredit von 60000 Franken sind auch die Mehrkosten für Heizung, Bodenbeläge, Licht und Ausstattung enthalten. Die Installationen des Unterrichtsraumes sind auch für eine EDV-Nutzung ausgelegt.

Die Bauzeit wird rund fünf Monate betragen.

Das zusätzliche Schulzimmer ermöglicht im Parterre eine bessere Nutzung der anderen Räume. So ist geplant, in die Wand zwischen Klassen- und Gruppenzimmer eine Schiebetür einzubauen. Für alle Arbeiten rechnen Planer mit einer Bauzeit von etwa fünf Monaten. Weil nicht alles während der Schulferien realisierbar ist, gibt es eine neue Zufahrt zur Baustelle, die zweieinhalb Meter hoch eingezäunt wird. Der Schulbetrieb werde deshalb nicht gestört.

Bevor die Schulbürgerinnen und Schulbürger dem Nachtragskredit zustimmten, hatten sie über die Rechnung 2017 und das Budget 2018 zu entscheiden. Der Abschluss der Primarschulgemeinde Lienz fiel um rund 55000 Franken besser aus als budgetiert. Trotz des besseren Ergebnisses hat der Schulrat einen etwa gleich grossen Finanzbedarf wie im vergangenen Jahr angemeldet. Rechnung und Budget wurden diskussionslos und ohne Gegenstimme bewilligt. In der allgemeinen Umfrage meldete sich niemand zu Wort.

Kurt Latzer (Text und Foto)

Ausserordentliche Schulbürgerversammlung 2017
Text und Foto aus dem Rheintaler vom 26. Oktober 2017


Schule bekommt Anbau
Kurt Latzer

41 von 52 Stimmberechtigten der Primarschulgemeinde stimmten gestern Abend entgegen zwei vorgeschlagenen Varianten dem Schulhausanbau mit Unterkellerung zu.

An der ausserordentlichen Schulbürgerversammlung im Schulhaus Wingert wurden zwei Varianten vorgeschlagen: eine mit einem Ausbau auf dem bestehenden Raum (450 000 Franken) und ein mit einem autonomen, einstöckigen Anbau (500 000 Franken).
Aus zwei Varianten wurden drei

Nach der Vorstellung beider Möglichkeiten wurde angeregt diskutiert. Denn Hansruedi Schiesser, Planer bei der Firma Gächter & Co AG, sagte bei der Anbauvariante, es biete sich zusätzlich der Bau eines Kellers an (plus 60 000 Franken) und der Möglichkeit, später ein weiteres Geschoss aufzusetzen. Würde man gleich zwei Stöcke bauen und auf den Keller verzichten, müsse man mit Kosten von etwa 790 000 Franken rechnen.

Dass die Variante mit einem Ausbau auf der bestehenden Grundfläche keine Chance haben würde, zeichnete sich relativ schnell ab. Für diese Möglichkeit stimmte ausser dem Schulrat nur eine Person. Die ursprünglich vorgeschlagene Variante I mit dem einstöckigen Anbau ohne Keller bekam nur zwei Stimmen.
Dritte Variante kostet 100 000 Franken mehr

Die Mehrheit der Lienzer Schulbürgerinnen und Schulbürger entschied sich für einen Anbau mit Keller. Der Keller aber solle so ausgebaut werden, dass ihn der Hauswart für seine Gerätschaften nutzen kann, mit Rampe also. Die Kosten für diese Variante veranschlagte Hansruedi Schiesser mit total 600 000 Franken. Nicht wenige Stimmberechtigte hätten womöglich auch einer vierten Variante zugestimmt, einem zweistöckigen Anbau mit Keller. Über diesem «Luxusanbau» liess Claudio Buralli allerdings erst gar nicht abstimmen. In Gesprächen mit Ruedi Mattle, Präsident der Stadt Altstätten, habe man für die neue Lösung Kosten von 500 000 Franken angemeldet. Weil das Ganze nun teurer wird, muss Claudio Buralli nochmals mit dem Stadtrat reden, der gestern Abend durch Reto Walser vertreten war.

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